BIO-Imkerei steht für

Die Grundsätze in unserer Bio-Imkerei

Mit der Harmonie des Bienenvolkes

Peter bei der Bienenarbeit Peter bei der Bienenarbeit Peter bei der Bienenarbeit
© Die Hochland Imker
Unsere Bienenvölker können sich im Frühjahr ganz natürlich entwickeln. Sie wachsen mit dem Blührhythmus in der Natur. Wir „treiben“ sie nicht künstlich mit Zucker, damit sie rascher größere Völker bilden. Wir geben ihnen immer ausreichend Platz zum Bauen von eigenen Waben.
Die Bienen werden auch nicht durch sogenannte Absperrgitter eingeschränkt, wie das häufig gemacht wird, damit der Imker den Blütenhonig leichter ernten kann.

Mit der Kraft der Natur

Die Bienenvölker stehen während des Jahres immer auf dem gleichen Standort. So kennen sie ihre Umgebung bestens. Wir verstellen keine Bienenvölker (der Imker sagt „wandern“ dazu) von tiefere in höhere Lagen, um dadurch die Bienen zu mehr Honigertrag zu treiben. Auch wilde Bienenvölker haben immer ihren gleichen Platz (zB. Baumhöhle), außer ein Bienenschwarm geht auf Wanderschaft, aber dann haben sich die Bienen im Sinne ihrer natürlichen Entwicklung selbst dazu entschieden.

Mit viel Bio-Landbau, Wald und Naturschutzgebieten

Mit der Biene auf Du Mit der Biene auf Du Mit der Biene auf Du
© Die Hochland Imker
Als Standorte für unsere Bienenvölker wählen wir eine gesunde Landschaft, in der biologisch bewirtschaftete sowie extensiv bewirtschaftete Wiesen und Äcker ohne Kunstdünger überwiegen. Wichtig ist uns auch ein hoher Waldanteil (besonders naturbelassene Mischwälder), nicht nur wegen des Waldhonigs, sondern weil die Blüte der Waldränder und Hecken mit einem vielfältigen Angebot an verschiedenen Pollen- und Nektararten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Vitalität der Bienen leistet. Wir haben das Glück, unsere Bienen auch in und am Rande von Naturschutzgebieten aufstellen zu können.

Ohne intensive Landwirtschaft

Wir verzichten auf die Ernte von Rapshonig und auf das Aufstellen von Bienenvölkern in Intensiv-Obstplantagen, auch wenn man dafür von den Obstbauern Bestäubungsprämien erhalten würde.
Bio-Imkerei und intensive Landwirtschaft mit oft sehr viel Pestizideinsatz ist für uns ein Widerspruch. Zwar sind im Honig davon meistens keine Rückstände zu finden, aber in dem von den Bienen gesammelten Pollen sehr wohl; und diese können die Vitalität des Bienenvolkes sehr wohl stark beeinträchtigen, wie wir heute wissen.

Gänzlicher Verzicht auf chemisch-synthetische Arzneimittel

Die Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte im Bienenvolk hat Vorrang (natürliche Landschaften, Entwicklung der Bienen ohne Zwangsmaßnahmen). Die Varroamilbe halten wir mit biologischen Methoden und mit Hilfe von Ameisensäure in Grenzen.
Das erfordert natürlich wesentlich mehr Arbeit und auch mehr Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen in die Vorgänge innerhalb eines Bienenvolkes. Das Verständnis für die Wechselbeziehungen zwischen Witterungsverlauf, Blütenreichtum im Sammelgebiet und der Entwicklung des Bienenvolkes und seiner Krankheitserreger wird vom Bio-Imker in hohem Maße gefordert.
Der Bio-Imker arbeitet ohne chemische Medikamente und ohne einfache, aber oft rückstandsverursachende, Rezepte.
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