Die rote Pest aus grüner Sicht (Buch)

Springkräuter als Haßobjekte mancher Naturschützer. Ein neues Buch versucht mit Vorurteilen aufzuräumen.

Buch: Die rote Pest aus grüner Sicht Buch: Die rote Pest aus grüner Sicht Buch: Die rote Pest aus grüner Sicht
© Stocker Verlag Graz
Fremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, sind in unserer Umgebung immer häufiger zu finden, was auch regelmäßig zum Gegenstand der Berichterstattung in den Medien gemacht wird. Aufgrund ihrer Wuchsfreudigkeit können sie "ortsansässige" Gewächse in Bedrängnis bringen. Für manchen Naturschützer sind Springkräuter geradezu Haßobjekte. Aber in vielen Fällen sind Neophyten nicht so schlecht wie ihr Ruf.
Am Beispiel der Springkräuter werden grundsätzliche Fragen der Einführung, Ausbreitung und ökologischen Einnischung von Pflanzenarten fremder Herkunft bei uns belegt und diskutiert. Dieses Buch ist eine gute Grundlage für eine ehrliche Diskussion über das Thema "Neophyten". Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Viele Neubürger unter den Pflanzen sind heute bereits fixer Bestandteil unserer Flora.
Das Buch kostet € 19,90. 160 Seiten und zahlreiche Farbabbildungen.
Dieses Buch wude rezensiert von Prof. Hohla in der Zeitschrift ÖKO L (37/2; 2105). Teile der Vorstellung hier wurden dieser Rezension entnommen.
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