Sagenhaftes Pfarrkirchen

Entdecken Sie eines der sagenreichsten Dörfer des Mühlviertels

Im hochgelegenen Pfarrkirchen (817 Meter), einem für jeden Besucher unvergesslichen Erholungsort, entdecken wie eines der sagenreichsten Dörfer des Mühlviertels.

Die Alpen zu Füßen

"Das ist ja sagenhaft" staunte schon mancher Besucher, wenn er die Kette weißleuchtender Alpengipfel vom Wettersteingebirge in Tirol bis hinüber zum Schneeberg in Niederösterreich erblickte. Oft liegt bei Föhn das Voralpenland unter einer geschlossenen, niederen Wolckendecke, hinter der das Gebirge im weiten Rund den südlichen Horizont begrenzt.

Und wenn man neben dem Pfarrhof nach Norden zu den dunklen Höhenzügen des Böhmerwaldes schaut, die Ortschaften und kleinen Städte des oberen Mühlviertels zu Füßen, versteht man, dass viele Feriengäste Jahr um Jahr hierher zurückkehren. Die Ruhe der weiten sommerlichen Waldwege und die Romantik tiefverschneiter, winterlicher Skiloipen machen Zufallsbesucher zum Dauergast.
Die alte Kulturlandschaft blieb fast unverletzt von Flurbereinigung und Gebietsreform. Wer wandert, trifft auf viele unveränderte Orte und Bauten aus alten Sagen und Legenden.
Für den Reichtum an Sagen und sagenhaften Geschichten von Pfarrkirchen gibt es viele Gründe. Der Ort lag Jahrhunderte im Spannungsfeld der Machtkämpfe zwischen den Bischöfen in Passau und den Kaisern in Wien. Pfarrkirchen als Kirchort war nie aktiv an diesen Streitigkeiten beteiligt. Aber die Plätze der Macht im Gemeindegebiet und seiner unmittelbaren Nähe, die Grundherren der Burgen, Schlösser und Klöster zwangen alle Bewohner zu harten Abgaben und Arbeitsleistungen, die erst mit der Bauernbefreiung Mitte des 19. Jahrhunderts endeten. In den geschichtlichen Ereignissen um die Adelssitze von Altenhof, Falkenstein, Hochhaus und Marsbach liegt eine der Quellen der Pfarrkirchener Sagenwelt.