Varroa-Krise in der Imkerei

Die Völkerverluste im Herbst 2014 sind gravierend. Spezielle Maßnahmen sind notwendig, um nicht im Sommer 2015 die nächsten Verluste beklagen zu müssen. Die Imker sind so dringend wie noch kaum zuvor gefordert, sich bereits jetzt auf die Herausforderung „Varroa“ im Jahr 2015 intensiv vorzubereiten.

Durch Einlegen von Gittertassen sehen wir Volksstärke und Varroabefall. Durch Einlegen von Gittertassen sehen wir Volksstärke und Varroabefall. Durch Einlegen von Gittertassen sehen wir Volksstärke und Varroabefall.
© Peter Frühwirth
Quer durch das Land hat es in den Monaten Oktober und November massive Völkerverluste durch die Varroamilbe gegeben. Die Höhe der Verluste liegt zwischen 20 und 100%. Man-cherorts hat kein Bienenvolk den Spätherbst überlebt.

Die Lage ist - vor allem auch im Hinblick auf das kommende Jahr - dramatisch. Denn viele der noch lebenden Völker sind sehr schwach. Zu erkennen an der Zahl der Gemüllstreifen auf der Einlage im Magazinboden: Nur drei bis vier Gemüllstreifen weisen auf eine geringe Volksstärke hin. Um diese Zeit bei den derzeit herrschenden milden Temperaturen sollten eigentlich 5 bis 7 Gemüllstreifen vorzufinden sein.

Diefür viele (größere) Imker katastrophale Lage kann nicht mehr abgewendet werden. Umso mehr geht es mir darum, aus der Analyse der Genese dieser Krise heraus die Ursachen zu erfassen und zu verstehen, die Entwicklungszusammenhänge frühzeitiger zu erkennen und zu lernen, um welche Maßnahmen wir unsere Völkerführung zwingend ergänzen müssen, um künftig eine derartige Kumulation an Faktoren nicht mehr zu einer existenzbedrohenden Krise werden zu lassen.

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Anmerkung des Autors

Dieser Beitrag wurde vor allem mit dem Hintergrund der eigenen Betriebserfahrungen und der mir zugänglichen Informationsnetze verfasst. Unser Betrieb liegt auf 600 Meter Seehöhe. Die Bienenstände liegen zwischen 450 und 900 Meter. Es wird nicht gewandert. Es gibt keine Akazien-, Raps- und Sonnenblumentracht.
Durch enge Kontakte zu Imkerkollegen in Ober- und Niederösterreich ist mir ein guter Einblick in deren betriebliche Situation gewährt. Ich ersuche um Nachsicht, wenn hier nicht alle regionalspezifischen Besonderheiten Eingang gefunden haben. An der generellen Aussage sollte das jedoch nichts ändern.
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